Bernhard Hartenstein Ultracycling

Long Distance Cycling - Leben am Limit
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Wo sind die Grenzen?

Grenzerfahrungen zu machen hat mich schon immer fasziniert.

Mit der Zeit wurde mir immer bewusster, dass die eigentlichen Grenzen nicht primär an der körperlichen Leistungsfähigkeit liegen, sondern in meiner Vorstellung verankert sind. Vorstellungen über meine Leistungsfähigkeit, die ich als unumstößliche Fakten oder gegebene Naturgesetze angesehen habe, entpuppten sich als Glaubenssätze und das Resultat meiner persönlichen Prägung.
Diese vermeintlichen Naturgesetze als Glaubenssätze zu erkennen, hat mir Tore zu Erfahrungen geöffnet, über die ich heute noch staune.
Mein Finishen der Superrandonnée Belchen Satt (630 km / 12500 hm) an einem Stück in 44 Stunden, ohne Schlafpause, war eine solche grenzerweiternde Erfahrung.

Es war schon lange mein Traum, eine Strecke wie Race Across America zu fahren. Dieses Jahr war es so weit:  ich habe mich für die 4720 km der RACE – Race Across Europe – gemeldet und bin gefahren.

Race History

Seit mehr als 56 Jahren bewege ich mich. Seit über 40 Jahren mitunter exzessiv 😉
Es begann mit Rudern und Radrennen in der Schulzeit, gefolgt von einer Phase intensiven Laufens: 100 km, 24 h, 3.000 – 10.000 m auf der Bahn und dann Marathon – in dieser, rückblickend eher suboptimalen Reihenfolge – mit Höhen und Tiefen, bis die Achillessehne die großen Trainingsumfänge zu Fuß nicht mehr mittragen wollte. Die Zeit der Regeneration habe ich mit Karate überbrückt, was mir meine Gelenkigkeit zurück brachte.
Radrennen in den Bergen und seit 2010 Ultradistanzen auf dem Rad, viele Brevets, später auch wieder Radrennen… Mitunter sitze ich auch ganz still: zum Beispiel während meiner täglichen Meditation oder ein- bis vierwöchigen Retreats.

Beschäftigung mit Ausdauersport, Trainingslehre und Coaching, ein interessanter Job bei einer innovativen Softwarefirma und eine tiefe Verbindung zu meiner Frau machen jeden Tag zu einem reichen Geschenk und mich zu einem glücklichen Menschen.

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 Meine Ultra-Events 2019

Ein Traum wurde wahr für mich: Ich bin das 4700 km Ultracycling – Race Across Europe in 12 Tagen, 22 h und 48 min gefahren. Als Vorbereitung bin ich Race Across Italy mit ein paar unvorhergesehenen Herausforderungen im April gefahren (siehe RAI Kommentare). Fotos zu RAI gibt es in der Galerie.

Am 30. Juni startete ich beim Race Across Europe. Zu mehr Info und Live-Bericht.

Race Across Italy (RAI) ist ein non-stopp Ultracycling-Rennen, an dem Solo-Radfahrer (selbstständig oder mit Crew) und Teams teilnehmen können. Ich bin am 26. April 2019 in Silvi Marina (TE) gestartet.

Das Race Across Italy führt von der Adria ans Tirrenischen Meer und zurück, durchquert also zweimal den Appennin. Nach 775 km und rund 10.000 Metern Höhe ist der Zieleinlauf wieder in Silvi.

RAI ist ein Qualifikationsrennen für das Race Across America (RAAM), ein Radrennen des World Ultracycling Cup. Außerdem ist RAI das Ultracycling Italian Championship und der Ultracycling Italian Challenge.

 

Das Race Across Europe (RACE) 2019 geht über 4700 km und 50.000 hm. Es ist ein Non-Stopp Ultracycling-Rennen, an dem Solo-Radfahrer (selbstständig oder mit Crew) und Teams teilnehmen können.

Das Rennen beginnt in Boulogne-sur-Mer, führt durch die französischen Ardennen, über den Schwarzwald, durch Österreich nach Slovenien und dort über den legendären Vrsic Pass (1611 m), dem östlichsten Punkt der Strecke. Von hier geht es in westlicher Richtung nach Italien und über den Colle dell’Agnello (2744 m) wieder nach Frankreich über den Mont Ventoux (1912 m) und die östlichen Pyrenäen (1513 m). Dann geht es durch die heiße Hochebene Zentralspaniens nach Süden zum Ziel in Gibraltar mit Blick auf den Atlantik, das Mittelmeer und die gebirgige Küste Nordafrikas.

 

Eine Auswahl meiner Lieblingsevents

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